Jeder Zweite isst regelmäßig Wild

21. Oktober 2025 (DJV) Berlin
Repräsentative Umfrage für Deutschland: 70 Prozent halten Wildbret für ein gesundes, natürliches Fleisch. Die Hälfte der Befragten verzehrt mindestens einmal jährlich Wildbret, auf dem Land sogar noch...

Wildschwein kommt am häufigsten auf den Teller

30. Januar 2025 (DJV) Berlin/Dortmund
26.951 Tonnen Wild aus der Region oder 270 Millionen Bratwürste: DJV veröffentlicht neue Statistik. Die Zustimmung für wilde Gerichte steigt. Auf wild-auf-wild.de gibt es über 400 Rezepte und 2.000 An...

Jagdsaison 2019/20: Fast 34.000 Tonnen Wildbret haben die Deutschen verspeist. Rund 20.000 Tonnen stammen von Schwarzwild, gefolgt von Reh und Hirsch. In einigen Bundesländern liefern Jäger besonders viel Wildbret.

Im vergangenen Jagdjahr 2019/20 haben die Deutschen fast 34.000 Tonnen Wildbret von Hirsch, Wildschwein und Reh gegessen – knapp ein Viertel mehr (+24 Prozent) als im Jahr davor. Am begehrtesten: Wildschwein mit mehr als 20.000 Tonnen Wildbret. Auf Platz zwei ist das Reh mit fast 9.000 Tonnen Wildbret. Danach folgen Rothirsch mit 2.600 Tonnen und Damhirsch mit mehr als 1.300 Tonnen. Diese Werte hat der Deutschen Jagdverband (DJV) anhand der Jagdstrecken der Länder ermittelt.

Besonders viel Wildschwein haben die Jäger aus Bayern, Brandenburg und Rheinland-Pfalz geliefert: insgesamt mehr als 7.650 Tonnen. Das sind 36 Prozent aller vermarkteten Wildschweine bundesweit. In Bayern und Baden-Württemberg im Süden sowie Niedersachen im Norden fielen insgesamt knapp 4.600 Tonnen Rehfleisch an – ebenfalls 36 Prozent des Gesamtaufkommens. Die Jäger in Bayern, Brandenburg, Hessen und Rheinland-Pfalz produzierten zusammen mehr als 1.400 Tonnen Wildbret vom Rothirsch – mehr als 55 Prozent des Wildbrets in Deutschland. Damwild wurde vor allem in Norddeutschland erlegt. Die Jäger aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern lieferten fast 1.000 Tonnen Fleisch. Das sind bundesweit gesehen über 70 Prozent.  

Bei einer aktuellen Befragung im Auftrag des DJV gaben 55 Prozent an, mindestens einmal jährlich Wild zu essen. Über die Hälfte (51 Prozent) waren dafür im Restaurant. Ein knappes Viertel (23 Prozent) kauft Wildbret beim Metzger, jeder fünfte direkt beim Jäger (18 Prozent). Besonders in der Weihnachtszeit kommen wilde Gerichte auf den Tisch. Der DJV empfiehlt, auf die Herkunft zu achten: Besonders in Supermärkten wird oft sogenanntes Wildfleisch aus Osteuropa und Übersee verkauft. Es stammt größtenteils von Tieren aus Gatterhaltung. Auf der Internet-Plattform www.Wild-auf-Wild.de hingegen sind über 4.000 regionale Wildanbieter registriert. Die Postleitzahlensuche ermöglicht eine schnelle Suche – auch nach Restaurants. Verbraucher finden auf der Plattform zudem mehr als 350 Wildgerichte zum einfachen Nachkochen.

Wildschwein vom Discounter vs. heimisches Wildbret

27. Juli 2018 (DJV) Berlin
Der Sommer könnte heißer nicht sein, die Grillsaison ist in vollem Gange. Kein Wunder, dass der Einzelhandel mit immer neuen Angeboten die Kundschaft locken will. Ein Discounter bietet jetzt US-Wildsc...

Ćevapčići vom Wildschwein

22. April 2016 (DJV) Berlin
Hackfleischklöpse gibt es in nahezu allen Kulturen: Die Briten sagen "Burger", in Berlin heißt es "Bulette" (lecker!), in Schweden "Köttbullar" (läcker!) und in der Türkei "Köfte" (çok güzel!). Die Kr...
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