"Wild auf Wild" in Nürnberg

Jäger stellen auf Foodcamp Wildfleisch als nachhaltige und moderne Küche vor.

Logo
Logo "Wild auf Wild" (Quelle: DJV)

Der Deutsche Jagdverband (DJV) präsentiert sich am kommenden Wochenende erstmals auf dem vierten Foodcamp der Internetplattform Chefkoch.de in Nürnberg. Über 15 Startups, Verbände und Firmen stellen in den AEG Küchenstudios innovative und spannende Rezepte vor. 150 Blogger und Interessierte werden als Gäste vor Ort probieren, bewerten und diskutieren.  

Mit neuem Stand und umfangreicher Ausstattung informiert der DJV zum Thema Wildfleisch und Jagd und hält leckere Kostproben für die Besucher bereit. Highlight der eintägigen Veranstaltung ist das Showkochen des Jägers Gabriel Arendt. Zusammen mit Interessierten bereitet der aus der Fernsehshow „The Taste“ bekannte Koch in einer 45-minütigen Session Rehfilet mit hausgemachtem Preiselbeer-Chutney zu.  

Das neue Standkonzept „Wild auf Wild“ wird auf dem Foodcamp und weiteren Veranstaltungen bis Anfang 2017 getestet, um es später Jägerschaften als Grundausstattung für Grillfeste oder Weihnachtsmärkte bereitzustellen. Dazu gehören speziell konzipierte Roll-ups sowie moderne Kochschürzen, Grillzangen, Becher und vieles mehr. Fotos und eine Live-Berichterstattung gibt es am Samstag auf der Wild-auf-Wild-Seite und Chefkoch-Seite auf Facebook.

Erfolgreicher Test auf Benefizveranstaltung in Stuttgart

Erstmalig vorgestellt wurde die Initiative „Wild auf Wild“ in Stuttgart. Großer Andrang herrschte beim Benefizgrillen des Landesjagdverbandes (LJV) Baden-Württemberg auf dem Schlossplatz am vergangenen Dienstag. Innerhalb von vier Stunden verkauften die Jäger etwa 800 Wildschwein-Bratwürste und 300 Maultaschen mit Hirschfleisch für den guten Zweck. Der gesamte Erlös wurde an die Schwäbische Tafel Stuttgart e.V. gespendet. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch begrüßte die Initiative des LJV Baden-Württemberg und lobte die Veranstaltung in der Stuttgarter Fußgängerzone: „Ich bin ausgesprochene Liebhaberin von Wildfleisch. Es muss viel mehr ins Bewusstsein der Menschen gebracht werden, Wild auf den Speisezettel zu schreiben.“